ASP in Deutschland ausgebrochen!

ASP bestätigt!!
Mittlerweile hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in einer Pressekonferenz mittgeteilt, das sich der amtliche Verdacht bestätigt hat und die ASP tatsächlich in Deutschland ausgebrochen ist.

Erstellt am 10.09.2020

Redaktion jagderleben:

https://www.jagderleben.de/news/afrikanische-schweinepest-julia-kloeckner-bestaetigt-asp-fall-712113?fbclid=IwAR0ldUwc6mlVxMXJR8cfjlLsochw1mgJWYjmZXylw7o6rddcIy5yChXa57E

Das Bundesministerium für Landwirtschaft (BMEL) hat in einer Sonderpressekonferenz bekannt gegeben, dass der gefundene Wildschweinkadaver in Brandenburg auch vom Friedrich-Löffler-Institut positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet wurde. 

Bundesministerin Julia Klöckner betonte, dass die Bundesregierung sich seit längerem mit dem Thema beschäftigt und darüber informiert. Folgende Maßnahmen seien auf Grund des Ausbruchs laut Klöckner nun möglich:

  • Einschränkung des Personen und Fahrzeugsverkehrs innerhalb bestimmter Gebiete,
  • Absperrung eines bestimmten Gebietes
  • Beschränkung/Verbote der Jagd
  • Beschränkung/Verbote bei der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen
  • Anlegen von Jagdschneisen und verstärkte Fallwildsuche
  • Beauftragung von Berufsjägern und Förstern

Welche hausschweinhaltenden Betriebe davon betroffen sind, ist bislang unklar.

Es greifen nun die Vorgaben der nationalen Schweinepestverordnung.

 

Das BMEL wird den zentralen Krisenstab "Tierseuchen" aktivieren. Dabei seien die Länder miteinbezogen. Das BMEL sei fortlaufend in engem Kontakt mit allen Beteiligten. Das Land Brandenburg hat für 12.00 Uhr eine Pressekonferenz angesetzt.

Alle drei beim FLI eingereichten Proben des gefundenen Stücks seien positiv, so der Präsident des FLI. Der gefundene Kadaver war bereits stark verwest.

 

Wie die MOZ meldet, sei im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest nachgewiesen worden. Damit grassiert die tödliche Tierseuche nun auch in Deutschland. Eine Sitzung des kreislichen ASP-Katastrophenstabes sei angesetzt, heißt es bei der MOZ. Zuletzt hatte es noch Fälle in Polen gegeben.

Wie die Polizei gegenüber der Redaktion nach Rücksprache mit dem zuständigen Amtstierarzt erklärt, will man zum jetzigen Zeitpunkt erst von einem erhärteten Verdacht sprechen. Weitere Informationen, insbesondere über die nun folgenden Maßnahmen, werden für morgen früh 8:30 Uhr erwartet.

Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) handelt es sich um einen "amtlichen Verdachtsfall". Das Landeslabor Berlin-Brandenburg habe demnach den Verdacht bei einem Wildschwein-Kadaver festgestellt, welcher in Sembten im Spree-Neisse-Kreis gefunden wurde. Eine Probe des betreffenden Kadavers sei derzeit auf dem Weg zum Friedrich-Loeffler-Institut, dem nationalen Referenzlabor. Erst wenn dieses Ergebnis vorliegt, gilt der Fall als bestätigt. Bundesministerin Julia Klöckner wolle morgen im Lauf des Tages darüber informieren. 

Update 10. September 2020, 10.13 Uhr

Das Friedrich-Löffler-Institut, welches die zweite Probe zur Untersuchung vorliegen hat, gab gegenüber der Redaktion an, dass das Ergebnis der virologischen Untersuchung im Lauf des Vormittags vorliegen soll. 

ASP bestätigt!!

Mittlerweile hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in einer Pressekonferenz mittgeteilt, das sich der amtliche verdacht bestätigt hat und die ASP tatsächlich in Deutschland ausgebrochen ist (hier klicken).

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Erstellt am 10.09.2020
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