Jagdhund verstirbt nach der Aufnahme von Zierkürbis

Ein Mitglied unseres Junghundekurses hat auf tragische Weise seinen Hund verloren...

Der junge Jagdhund Anton, ein kleiner Münsterländer bereitet sich mit seinem Führer im Revier auf die VJP 2017 vor. Der Hund streift durch eine offene Fläche von Wiesen und Baumgrundstücken und verweilt eine gewisse Zeit hinter einem Gestrüpp auf einer Baumwiese. Auf Pfiff kommt der Hund zu seinem Führer zurück und gemeinsam gehen sie zu der besagten Stelle. Hier erkennt der Führer eine hohe Anzahl von Zierkürbissen die zum größten Teil zermatscht sind. Bei genauerem Hinsehen erkennt er Spuren von Wildschweinen welche sich an diesen Früchten gelabt haben. Die Zierkürbisse wurden von einem Landwirt an dieser Stelle entsorgt.

Zwei Tage später ist der junge Jagdhund mit 9 1/2 Monaten in der Tierklinik verstorben. Was ist passiert? Der Hund hat durch die Aufnahme von diesem Kürbisfleisch Cucurbitacin aufgenommen, ein Bitterstoff der in diesem Fall zum Tod des Tieres geführt hat. Der Bitterstoff hat seine Schleimhäute in der Speiseröhre und im Magen verätzt. Diese waren bei der endoskopischen Untersuchung violett/schwarz verfärbt. Er verstarb letztendlich an Kreislaufversagen.

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